Sternwarte am Wallgarten

 

Wenn Sie zu Veranstaltungen in der Sternwarte informiert werden wollen, dann schreiben Sie eine Mail an ja@sternwarte-am-wallgarten.de oder karstenrichtergifhorn@web.de. Sie erhalten dann aktuelle Veranstaltungshinweise direkt per mail und sind vorzeitig informiert. In der Tagespresse werden Veranstaltungshinweise zeitnah angeboten. Alternativ können Sie sich in der Rubrik Veranstaltungen zu allen angebotenen Veranstaltungen detaillierter informieren.


 Die nächsten Ereignisse:


 

 wann 

 Ereignis:

Freitag,

23. Dezember,

18:00 Uhr

Thema steht noch nicht fest

Der aktuelle Sternenhimmel

Beschreibungen zum aktuellen Sternenhimmel finden sie auf den Seiten der Vereinigung deutscher Sternfreunde (VDS)  

http://www.vds-astro.de/beobachten/aktueller-sternenhimmel.html

 

 

Details und...

...weitere Himmelsereignisse siehe unter Himmel aktuell

...weitere Termine siehe unter Veranstaltungen

 



Rückschau:


9. Mai 2016

Sebastian Schlaf hat beim Merkurtransit dieses Foto per Smartphone aufgenommen, herzlichen Glückwunsch. Der winzige "Fleck" auf dem linken Bild ist Merkur, die rechte Vergrößerung zeigt nur den markierten Ausschnitt. Auf der Sonnenoberfläche sind weiterhin Sonnenflecken sichtbar.

 

 


Ende April 2016

der 10.000te Besucher hat unsere Internetseiten besucht. Wir freuen uns über so reges Interesse an unserer Homepage.


Astronomietag 2016

19. März 2016

 

 


Gravitationswellen auch in Gifhorn:

25. Februar 2016

 

 

 


 

Wissenschaft in die Schulen

8. Dezember 2015

 

Es ist wieder soweit. Mit Unterstützung ihrer Spenden fördern wir im Jahr 2015/16 in Zusammenarbeit mit dem Projekt Wissenschaft in die Schulen eine Schulklasse mit der wissenschaftlichen Zeitschrift Sterne und Weltraum. Auch an dieser Stelle wieder unser besonderer Dank an alle Spender. Wenn sie sich für das Projekt interessieren, können sie mit einem Klick auf das WiS-Logo weitere Informationen beziehen.


Sonnenteleskop entsteht

14. November 2015

Nach langer Vorbereitungszeit wird in ca. 4 Wochen ein Teleskop der Sternwarte die Beobachtung der Sonnenoberfläche in Licht der sog. H-Alpha Linie ermöglichen. Bisher konnte die Sonnenoberfläche nur im sog. Weißlicht beobachtet werden. Hierzu wird vor dem Objektiv ein stark das Licht dämpfendes Filterelement (100000:1) eingesetzt und zeigt die Sonnenoberfläche, wie sie dem natürlichen Lichteindruck entspricht. So kann man bereits viele Eigenschaften der Sonnenoberfläche beobachten. Mit dem Einsatz eines sehr schmalbandigen Filters (<1 Angström) wird dagegen bei einer Wellenlänge von 6562 Angström nur das Licht der sog. Wasserstofflinie sichtbar gemacht. Viele weitere Phänomene der Sonnenoberfläche werden so sichtbar, z.B. Protuberanzen, Flares, Filamente und weitere Effekte können so beobachtet werden. Einen ersten Bildeindruck vermittelt das folgende Bild, der winzige hellblaue "Fleck" am oberen rechten Bildrand verdeutlicht die Größe unserer Erde!

 

 

Das Teleskop wurde uns als Sachspende zur Verfügung gestellt,  es handelt sich um einen Triplet Achromaten der Firma Lichtenknecker Optics mit 125mm Objektivdurchmesser und einer Brennweite von 750mm. Durch die spezielle Filterkonstruktion ergibt sich eine Gesamtbrennweite von 3225 Millimetern. Zur Beschaffung des Schmalbandfilters haben wir einen Teil der bisherigen Spenden eingesetzt und können damit in Zukunft allen Besuchern bei Sonnenscheinwetter einen faszinierenden Blick auf unser Zentralgestirn ermöglichen. Allen Spendern ganz herzlichen Dank.  


Fagottkonzert in der Sternwarte

24. Oktober 2015

Weißt Du, wie viel Sternlein stehen an dem blauen Himmelszelt?

zum Abschluss des Fagottkonzerts und der Lesung wurde dieses Lied von allen Teilnehmern gesungen, Premiere in der Sternwarte am Wallgarten! Die Frage wurde natürlich auch astronomisch beantwortet. An dieser Stelle noch einmal ganz herzlichen Dank insbesondere an die Musiker/in Doris Schmidt und Martin Peter für ihr wundervolles Fagottkonzert und die von Werner Kieselbach gelesenen Gedichte zur gestrigen Veranstaltung. Karsten (Richter) hat mit Informationen rund um die Sternbilder für den passenden Rahmen gesorgt, so dass für jeden Teilnehmer ein hoffentlich spannendes und unterhaltsames Event entstand.

 

gibt es einen blauen Mond?

Musikalisch wurde die Frage bereits während der Veranstaltung von Doris, Martin und Werner mit dem Lied "Blue Moon" beantwortet, eine astronomische Erklärung folgt hier: Der blaue Mond beschreibt den seltenen Moment, wenn der Vollmond zweimal in einem Monat zu sehen ist. Durchschnittlich alle 2.4 Jahre gibt es den zweiten Vollmond innerhalb eines Monats. Alle 29.5 Tage beginnt eine neuer Mondzyklus. Die Kalendermonate sind allerdings 28-31 Tage lang. Der Februar kommt damit nie in den Genuss, ein "Blue Moon"-Monat zu werden, in manchen Februar gibt es überhaupt keinen Vollmond. Am häufigsten sind die Monate betroffen, die 31 Tage haben.

Warum das Himmelsereignis "Blue Moon" heißt? In den USA, wo der Doppel-Vollmond das erste Mal im "Maine Farmers Almanac" aus dem Jahr 1819 erwähnt wird, gibt es die englische Redewendung "once in a blue moon", was man in etwa so überstetzen kann: "alle Jubeljahre einmal". Der Name hat also nichts mit der Farbe blau zu tun.  


Mondfinsternis am 28. September 2015:

 

hier das Ereignis als Zeitraffervideo (aufgenommen am Stadtrand von Gifhorn) 

 

 

gemeinsames Frieren mit Elke und Karsten bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt, zum Schluss der Animation noch eine kurze Sequenz zum Abbau der Instrumente:

 

 


Altstadtfest in Gifhorn

21. und 22. August 2015

Auch an diesem Altstadtfest war unsere Sternwarte bis jeweils 24:00 Uhr geöffnet. Wir freuen uns, dass so viele Interessierte die Sternwarte besucht haben.

Es gab sechs unterschiedliche Teleskoparten zu sehen, und ein Vergleich in der Handhabung und Leistung der Geräte war an beiden Abenden dank des wolkenfreien Himmels möglich. Das Kleinplanetarium war mit Projektionen des aktuellen Nachthimmels, aber auch ausgefallenen 360°-Filmen im Dauereinsatz.

Jörn Göhrmann präsentierte außerdem beeindruckende Fotos des Südsternhimmels, die er bei einem Aufenthalt in Namibia gemacht hatte.

Die Sternwarte wurde mit einer großzügigen Sachspende um zwei Teleskope und einer (noch) transportablen Montierung bedacht. Zum Altstadtfest noch nicht richtig einsatzbereit geht es in der nächsten Zeit zunächst um die Reinigung und Neujustierung der Teleskope. Zu einem späteren Zeitpunkt wird hier noch umfangreicher berichtet und nach Abschluß aller Justagearbeiten planen wir einen Beobachtungsabend mit den Instrumenten...

Jetzt schon klar: die Instrumente werden eine echte Bereicherung des Instrumentariums der Sternwarte sein und vielen Besuchern einen Blick ins Universum ermöglichen. Vielen Dank an den Spender.


Beobachtungsabende

08. Juni 2015 

Das Wetter ist leider nicht planbar. Deshalb sind wir froh, unser Kleinplanetarium zu haben, um bei den Monatsveranstaltungen immer einen Blick

in den ungetrübten Nachthimmel zu werfen. Aber nichts geht über ein Life-Erlebnis. Deshalb werden wir zukünftig zu gemeinsamen Beobachtungsabenden einladen, wenn

sich das Wetter dazu anzubieten scheint. Wir stellen uns vor, am Freitag abend einen Hinweis oben auf dieser Seite einzustellen, wenn wir am darauf folgenden Mittwoch beobachten.

So kommt die Praxis nicht zu kurz. Was dabei automatisch "abfällt", ist: Vergleich und Test von Teleskopen und Zubehör - vorausgesetzt, es werden auch Teleskope / Ferngläser mitgebracht. Mindestens drei Teleskope und zwei Ferngläser stehen aber immer zur Verfügung.

 


Altstadtfest 2013

24. August 2013

Zum Altstadtfest in Gifhorn gab es diesmal dank Nicole köstliche Drinks. Nicht zu überbieten. 

Karsten hat nach der Montage eines 5" Sonnenteleskops (Leihgabe eines Sternfreunds) am Vormittag das "first light" für das Teleskop festgehalten. Hier seine Skizze mit einer teilinvertierten Zeichnung:

 

 


Astronomietag 2013

16. März 2013

Rechtzeitig zum Astronomietag wurde das Planetarium fertiggestellt:

 
 

Kleinplanetarium

26. Februar 2013

Für das entstehende Planetarium gab es eine große Kunststoffkugel, danke an Horst aus der AGA Wolfsburg :-) und Jürgen fürs Vorbeibringen.

Was man damit macht, kann man im Planetarium erfahren. Der Eröffnungstermin wird wahrscheinlich der Astronmietag am 16.März sein!


Kleinplanetarium

25.1.2013

In der Sternwarte entsteht eine Planetarium

Kleinplanetarium wird von Karsten Richter gebaut, hier einige Impressionen aus der Planungs- und Rohbauphase:

 

 

 


Wissenschaft in die Schulen

1. Januar 2013

 

 

mit Unterstützung der in der Sternwarte am Wallgarten eingegangenen Spenden wird das Projekt Wissenschaft in die Schulen (siehe www.wissenschaft-schulen.de) gefördert. Seit dem Herbst des vergangenen Jahres wird der Astrokurs der Klasse 11 des Schiller-Gymnasiums in Weimar mit wissenschaftlicher Fachliteratur unterstützt. Alle Spenden sind zu 100% in dieses Projekt geflossen.

Herzlichen Dank an alle Spender.


Plejaden

15. September 2012, 03:42 MESZ

133 sec, ISO 400, f=50mm, 2fach nachvergrößert, unbearbeitetes Rohbild

 

 


Jupiter im Sternbild Stier

15.9.2012, 03:34 MESZ

links oben der Sternhaufen NGC 1746 und rechts unten der Sternhaufen NGC 1647, 260sec bei ISO 800, f=50mm, unbearbeitetes Rohbild

 

 


Andromeda

26. August 2012, 22:59 MESZ

Schritt für Schritt tastet man sich voran, die ersten Spiralarme von Andromeda zeichnen sich ab. Nachführung und Fokus immer noch nicht ok.

Aufnahmedaten Newton 12", f=3375mm, 15 sec bei ISO 6400, unbearbeitetes Rohbild

 

 


Jupiter am Morgenhimmel 

19.8.2012, 05:58 MESZ

Leiche Farbsäume deuten auf eine falsche Achslage der Kamera hin (linker unterer Planetenrand gelb, rechter oberer Rand blau). Mehr Details waren bei dem schlechten Seeing nicht "drin".

Aufnahmedaten Newton 12", f=3375mm, 1/40 sec bei ISO100, unbearbeitetes Rohbild

 

 


M13 

17. August 2012, 22:00 Uhr

Ein erstes Rohbild des Kugelsternhaufens mit 12" Dobson bei f=3375mm

Nachführung und Fokus noch fehlerhaft, trotzdem bereits in viele Einzelsterne aufgelöst.

Die Aufnahmedaten: 17 sek bei ISO 3200. Als nächster Arbeitsschritt muß die Montierung noch exakt ausgerichtet werden.

 

 

 


M13

17. August 2012, 00:18 Uhr

wird das Testobjekt des Winterhalbjahrs und taucht hier noch häufiger auf, hier zunächst mit 400mm, Bl 5.6, 30 sec belichtet. In den nächsten Wochen wird systematisch die Brennweite und Belichtungsdauer erhöht

 

 


Zeichnungen des Venustransits von Karsten Richter

und hier ein Nachtrag zum Venustransit am 6. Juni 2012:

 
 
 

der Mond 6 Stunden vor Vollmond

1. August 2012, 23:35 Uhr

 

Aufnahmedaten:

CANON EF 100-400

bei 400mm, Bl. 8, 1/320sec

 

 

 


Lichtverschmutzung

24. Juli 2012:

Die folgenden Aufnahmen zeigen den Einfluß der Lichtverschmutzung:

Die Aufnahmen zeigen die Himmelsumgebung beim Stern Altair, dem hellsten Stern im Sternbild Schwan, der oberhalb der Bildmitte leicht zu erkennen ist. Die obere Bildreihe zeigt die Übersichtsaufnahme links ohne und rechts mit leichter Wolkenschicht. Die Wolkenschicht wird von städtischen Lichtquellen aufgehellt und verschlechtert dramatisch die Abbildung schwacher Sterne. Besonders deutlich wird der Effekt bei Vergleich der beiden Ausschnittvergrößerungen (untere Bildreihe). Um den schlechten Beobachtungsbedingungen zu entgehen, liegen die großen astronomischen Observatorien weit ab von künstlichen Lichtquellen, die Europäische Südsternwarte betreibt zum Beispiel mehrere Observatorien in der chilenischen Atacama-Wüste.

Aufnahmedaten: 24.7.2012, ca. 23:00 Uhr, Bildfeldhöhe ca. 8°, 100mm bei Blende 4.5 mit Canon EF 100-400, jeweils 30sek belichtet

  
  

 


Kurztest Objektiv CANON EF 100-400mm 1:4.5-5.6:

7. Juli 2012:

 

 

 

Die Testregion: gamma Cyg und links oberhalb der offene Sternhaufen NGC 6910, Objektiveinstellungen 400mm 1:5.6 (Offenblende), Bildfeldhöhe ~ 1.5°, Belichtungsdaten 30sek bei ISO1600, erreichte Grenzgröße ~ mag 14.5, Aufnahmedatum 7.7.2012 23:59 Uhr

Der offene Sternhaufen pixelgenau:

und die äußeren Bildecken pixelgenau:

Kurzresultat: leichte Vignettierung zum Rand, Koma schon bei NGC 6910 (bei 50% zum Bildfeldrand), zum Rand noch etwas schlechter. Gute Zentrierung der Optik, die Mechanik ist schlichtweg professionell. Für längere Belichtungszeiten ist der ausgezogene Tubus recht lang und müßte vielleicht zusätzlich abgestüzt werden. Im Bildzentrum hat das Objektiv Referenzklasse. Ein mit einem Rauschfilter nachbearbeiteter Ausschnitt des Sternhaufens ergibt: (Bildfeldhöhe ~ 0.45°):

 

 

 

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